Juel Marcand

Der Roman, Der Zeit brauchte
Schreiben entsteht aus Verstehen. Verstehen wächst im Schreiben.
Veröffentlichung Frühjahr 2026
Der Roman erscheint im Frühjahr 2026.
Der genaue Zeitpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Vorbestellungen mit Widmung
Vorbestellungen des Romans sind bereits möglich – mit einer persönlichen Widmung als Begegnung.
Geplanter Preis: 19,90 Euro.
Jedes vorbestellte Exemplar erhält eine handschriftliche, fortlaufende Nummer und meine Signatur, bevor es seinen Weg findet.

Das Tor Der Engel
Ein transrealer Roman über das Leben und über die Frage, die ihm zugrunde liegt: ›Wer bin ich?‹
Über das, was trennt.
Und über das, was wieder zusammenfindet, wenn man es zulässt.
Transrealer Roman
Transrealität beschreibt eine Literaturform, die das Menschliche ernst nimmt und innere Wirklichkeit sichtbar werden lässt. Sie arbeitet mit poetischer Sprache, philosophischer Tiefe und einer durchgängigen emotionalen Wahrhaftigkeit. Das Unsichtbare erhält Raum als Teil des Erlebbaren. So entsteht eine Form des Erzählens, die geerdet bleibt und zugleich Räume öffnet, in denen sich das Persönliche und das Universelle berühren.
Erlebte Realität
Dieses Buch ist über viele Jahre unterwegs gewesen. Es entstand aus Wegen, die durch mehr als zweihundertfünfzig Orte führten – durch Städte, Landschaften und Lebensräume. Aus Gesprächen, die sich einprägten, aus Stimmen, die blieben, aus Momenten, die weiterwirkten. Über zwanzig Jahre hinweg sammelte sich daraus ein Erfahrungsraum, der schließlich erzählbar wurde. Das Tor der Engel verdichtet diese Bewegung zu einer Geschichte, die aus dem Leben gewachsen ist und im Erzählen ihre eigene Form gefunden hat.
Die Engel
Über Engel spricht man meist im kleinen Kreis. Das Thema wirkt privat, beinahe vorsichtig behandelt, als gehöre es nicht ganz in den öffentlichen Raum. Und doch geschieht etwas Auffälliges: Sobald das Leben eng wird, sobald Schmerz, Angst oder Verlust spürbar werden, wenden sich viele Menschen an genau diese Vorstellung. Worte richten sich nach oben, Bitten nach Halt und Schutz entstehen, als gäbe es dort eine Instanz, die tragen kann, was im Inneren zu schwer geworden ist. Das Tor der Engel nimmt diese Bewegung ernst – als zutiefst menschlichen Impuls und als feinen Hinweis darauf, dass die Kraft, die im Außen gesucht wird, ihren Ursprung näher bei uns hat, als wir vermuten.
Ein Ort der bleibt
Manche Orte entstehen, ohne gebaut zu werden. Sie zeigen sich in Linien, als Kreis, als feine Markierung im Stein, als Spiegel für einen Raum, der hält und bewahrt.
Seit jeher steht der Kreis für Ganzheit - für eine Bewegung, die keinen Anfang kennt und kein Ende braucht. Der innere Kreis lenkt den Blick auf das, was behütet ist, auf das, was in seiner Mitte ruht.
Und das Kind?
Vielleicht erinnerte es daran, dass Ursprung und Beginn keine vergangenen Zeiten sind. Vielleicht wollte derjenige, der es hinzufügte, den Gedanken offen halten, dass das Wesentliche nicht hinter uns liegt, sondern still anwesend bleibt – wartend, bis jemand es wieder erkennt.


Warum jetzt?
Mehr als siebentausend Tage liegen zwischen den ersten Erfahrungen und diesem Buch. Tage, in denen sich Leben ereignet hat: Glück, Verlust, Nähe, Verletzlichkeit, Abschied. In dieser Zeit hat sich auch der gemeinsame Blick verändert. Ein Riss ging durch Gewissheiten, durch Sicherheiten, durch das Bild dessen, was trägt. Was früher kaum ausgesprochen wurde, ist heute Teil eines offenen Fragens geworden.
Auch gesellschaftlich hat sich eine neue Sensibilität herausgebildet. Begriffe wie Bewusstsein, Kohärenz, Resonanz, Achtsamkeit, Verbundenheit oder innere Ordnung prägen Gespräche, Arbeit und persönliche Entwicklung. Sie stehen für Haltungen, die gelebt werden: im Umgang miteinander, im bewussteren Entscheiden, im Anerkennen von Verletzlichkeit und Verantwortung.
Diese veränderte Wahrnehmung öffnet Raum für eine Literatur, die das Innere als Teil der Realität versteht. Mit 2026 markiert sich dieser Moment als Beginn. Die Quersumme führt zur Eins – zum bewussten Schritt in etwas Neues. Das Tor der Engel erscheint jetzt, weil Zeit und Sprache zusammengefunden haben.
Und selbst dort, wo man meint, alles verstanden zu haben, bleibt eine Frage offen:
›Was aber, wenn alles vollkommen anders wäre, als es in deiner Vorstellung existiert?‹
Schauplatz Ägäis
Die Geschichte entfaltet sich auf einer Insel in der Ägäis. Ein überschaubarer Ort, geprägt von Licht, Wind und Zeit. Zitronen- und Olivenbäume wachsen zwischen niedrigen Steinmauern. Ihre Blätter tragen Staub und Sonne zugleich. Der Duft reifer Früchte liegt in der Luft, vermischt mit Salz. Nichts drängt. Alles scheint bereits da gewesen zu sein, lange bevor jemand ankommt.
Die Insel bleibt. Und doch verändert sich etwas. Ein Übergang wird spürbar, zunächst kaum wahrnehmbar. Das Vertraute gewinnt eine andere Tiefe. Was eben noch Landschaft war, tritt als Gegenüber hervor. Boden, Wind und Licht treten in einen stillen Dialog mit dem, der hier geht.

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